Kulturwissenschaftliches Institut: KUNST - TEXTIL - MEDIEN
Mit einer Licence in Langue et Civilisation ÈtrangËre (etwa Bachelor of arts) in Germanistik an der UniversitÈ de Haute Bretagne Rennes 2 (Rennes, Frankreich) bin ich im August 2000 nach Berlin gekommen, um dort Praktika in Einrichtungen für zeitgenössische bildende Kunst zu absolvieren. In der Zwischenzeit entdeckte ich den Studiengang Kulturarbeit, ein interdisziplinäres Programm zwischen Kulturwissenschaft und ñmanagement, an der Fachhochschule Potsdam, an der ich meine Diplomarbeit mit dem Titel Der Begriff des Afrikanischen - Anwendung und Zweckmäßigkeit des Begriffes ÑAfrikanischì als Basis für Ausstellungskonzeptionen zeitgenössischer afrikanischer bildender Kunst im westlichen Denkraum untersucht an der Ausstellung Afrika Remix verfasste.
Besonders meine Mitarbeit an der Ausstellung africa apart. Afrikanische Künstler und Künstlerinnen konfrontieren Aids (2002-2003, NGBK, Berlin) sowie das von der Bundeszentrale für politische Bildung im Rahmen des Schwerpunkts "Fokus Afrika: Africome 2004-2006 aufgetragenen Projekt Gleichzeitig in Afrika... beeinflussten die Ausrichtung meiner wissenschaftlichen Arbeit und den Entschluss die ersten Ergebnissen meiner Diplomarbeit weiterzuführen. Ich beschäftige mich zunächst mit dem ÑAfrikanischenì als definierbare Eigenschaft der Kunst aus Afrika und mit den damit einhergehenden Debatten um kulturelle Identität und Differenz samt ihrer Auswirkungen im postkolonialen Ausstellungsbetrieb.
Eine wichtige Station meiner bisherigen wissenschaftlichen Laufbahn ist auch ein Forschungsaufenthalt (2006) im Rahmen der Dak¥art, Biennale für zeitgenössische afrikanische Kunst (Dakar, Senegal). Darauf hin beschloss ich meine Dissertationsprojekt im Rahmen Kollegs ÑKulturwissenschaftliche Geschlechterstudienì durchzuführen.
Mein Promotionsprojekt wird durch ein internationales Promotionsstipendium für ausländische Studierende der Universität Oldenburg unterstützt.
Kontakt: sophie.eliot[at]uni-oldenburg.de